Die Party ist zu Ende, die Nacht jedoch lange noch nicht. Immer wieder stellt sich dann die Frage: zu-mir-oder-dir? Sollte man den Aufriss lieber mit in die eigenen vier Wände nehmen oder doch lieber im fremden Bett schlafen? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten und ist oftmals auch von der Situation und dem Gegenüber abhängig. Falls das Gegenüber im elterlichen Haus oder in einer Wohngemeinschaft lebt, ist der Weg in die eigenen Wände von der anderen Seite aus zumeist erwünschter.
Zu-mir-oder-dir – Gründe dafür und dagegen
Zunächst ist es von wesentlicher Bedeutung welche Wohnung näher liegt. Außerdem mögen es Frauen in den eigenen vier Wänden, da diese sich dort schnell in andere Unterwäsche zwängen können. Zur Not kann man sich in den eigenen vier Wänden auch mal schnell die Zähne putzen, was in einer fremden Wohnung zumeist nicht geht. Von Bedeutung ist ebenfalls, dass in einer eigenen Wohnung beim Geschlechtsverkehr wesentlich lauter gestöhnt werden kann. Mitbewohner können einen Abend schnell verderben, da sich das Gegenüber dann schnell beobachtet fühlt und doch noch den Rücktritt antritt.
Viele Personen schlafen ausschließlich in den eigenen vier Wänden, da diese ansonsten verkatert und ungeduscht durch die komplette Stadt laufen müssen. Hier fällt die Entscheidung zu-mir-oder-dir relativ leicht. Wichtig sind auch kleinere Sachen, zum Beispiel ob in den eigenen vier Wänden noch Klopapier vorhanden ist. Das wohl wichtigste Argument für die andere Wohnung besteht darin, dass die eigenen vier Wände nicht aufgeräumt sind. Dadurch kann das Gegenüber den Rückschluss ziehen, dass man unorganisiert und unreif ist. Dies kann einem solchen Abend nicht selten schädlich sein.
Die Entscheidung
Die Gründe für die eigene und die fremde Wohnung sind vielseitig. Am Abend muss man zwischen zu-mir-oder-dir stets abwägen und sich dann entschließen wie man am besten vorgeht. Wurde von der anderen Seite eine Einladung ausgesprochen, kann man sich sicher sein, dass die andere Wohnung im besten Zustand ist. Falls keine Einladung kommt und die eigene Wohnung “begehbar” ist, sollte das Gegenüber zum Abschluss des Abends auf ein Glas Wein eingeladen werden. Dies erleichtert die Entscheidung und legt das Offensichtliche dennoch klar. Wichtig ist, dass man die Signale des Anderen versteht und sich auf diese einläst.
