Schwärmerei

Schwärmerei


Wir alle kennen Vogelschwärme, Bienenschwärme, Fischschwärme. Sie schwärmen aus, sie schwärmen nach Süden, sie schwärmen herum. Das Wort Schwärmerei hat hier seinen Ursprung, und so ist ein Schwärmer auch jemand, der nicht mit beiden Beinen auf der Erde steht, sondern eher im sprichwörtlichen Wolkenkuckucksheim lebt.

Eine Verliebtheit ist dann Schwärmerei, wenn sie einerseits übertreibt, nämlich allzu übertrieben vom Objekt der Verliebtheit schwärmt, andererseits gar nicht realistisch ist.
Schwärmerei hat häufig Film- und Popstars zum Mittelpunkt. Irgendwie scheint es bei der Schwärmerei auch mehr um die aufgeregte Gefühlsduseligkeit des Schwärmers gehen, als darum, dass sich zwei Verliebte wirklich nahe kommen.

Häufig findet man Schwärmerei bei jungen Mädchen in der Pubertät. Ihre Wände sind tapeziert mit Bildern ihres Schwarms, sie wissen alles über ihn, aber es reicht auch, wenn sie schwärmen können, verwirklichen wollen sie ihre Gefühle meist gar nicht.

Und so ist es im echten Leben zwar schmeichelhaft, aber nicht immer angenehm umschwärmt zu sein. Sind Sie das Ziel von Schwärmerei, so bekommen Sie vielleicht viel Schmeichelei zu hören, aber ein Schwärmer möchte Sie selten wirklich kennenlernen und die Realität erleben, denn das ist ja das Gegenteil von Schwärmerei.



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